JOSEF WENGLEIN

Im Münchner Schlosspark 1884

(1845 München – Bad Tölz 1919)

Josef Wenglein gehörte wie Ludwig Willroider zu den späten Vertretern der Münchner Freilichtmalerei auf der Linie Eduard Schleichs d. Ä. und Adolf Liers. Seine auf genaue Naturbeobachtung aufgebauten Bilder, besonders aus der Gegend um Bad Tölz, sind stimmungsvolle Wiedergaben der oberbayerischen Landschaft. Seit den neunziger Jahren hat er die Schwelle zum Impressionismus überschritten, jedoch seine Beziehungen zur Biedermeiertradition nicht verleugnet. 1866 trat Wenglein in die Münchner Akadmie ein, an der er bis 1870 Schüler von Gottfried Steffan war. Bis 1873 war er mit Gustav Schönleber und Hermann Baisch an der Malschule Adolf Liers und erhielt dort auch Impulse von Eduard Schleich d. Älteren. 1883 Ernennung zum Professor und 1886 Ehrenmitglied der Münchner Akademie.

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