PEDER MORK MÖNSTED

Riesser See mit Blick auf die Zugspitze

(1844 Frascati (I) – Rom (I) 1905

Peder Mork Mönsted war ein international sehr bekannter Landschaftsmaler. Als Sohn eines wohlhabenden Schiffsbauers erhielt er schon als Junge Malunterricht an der Kunstschule in Aarhus und besuchte von 1875 bis 1879 die Kunstakademie Kopenhagen. 1882 reiste er nach Rom und Capri, wo ihn das mediterrane Licht, die Helligkeit des Sonnenlichts und das Leuchten der Farben beeindruckte und begeisterte.

Wenig später hielt er sich in Paris auf und arbeitete dort bis 1883 im Atelier des international berühmten Figurenmaler William Adolphe Bouguereau. In Italien besuchte er unter anderem Venedig, den Gardasee und Ravello, in Frankreich Paris und Monte Carlo. In der Schweiz hielt er sich mehrfach im Winter im Engadin auf. 1889 reiste er nach Algerien. Drei Jahre später nach Griechenland, wo er 1892 ein halbes Jahr Gast der griechischen Königsfamilie war, die er auch porträtierte. In Ägypten malte er die Pyramiden und besuchte 1892 die andalusische Stadt Cadiz.

Seit 1874 stellte er regelmäßig in Kopenhagen aus, aber auch in Lübeck und Paris. Bereits vor 1900 war er in Deutschland berühmt für seine stimmungsbetonten Landschaftsdarstellungen, welche er auch im Glaspalast präsentierte. Beim Publikum in München, wo er regelmäßig ausstellte hatte er großen Erfolg. Seine Werke sind in Privatsammlungen auf der ganzen Welt verstreut und mit der Wiederentdeckung der skandinavischen Malerei in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts rückten auch Peder Mönsteds Bilder wieder in den Blickpunkt internationalen Sammlerinteresses.

Galerie Wimmer – Kompetenz zwischen Tradition und Moderne

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